Georgi Kochevski, Gabinvest

Gabrovo – Altstadt, Zeichnung von Felix Kanitz, 1871

Wiedergeburt

Im 18. Jh. begann die bulgarische Wiedergeburt. Diese Zeit zeichnet sich durch radikale Änderungen in allen Bereichen des kulturellen, politischen und sozialwirtschaftlichen Lebens aus. Nicht zufällig wurde sie bulgarische Wiedergeburt genannt. Die Schulen für Holzschnitzerei und Ikonenmalerei, die sich bereits in der Epoche vor der Wiedergeburt sich verselbständigt hatten, sowie die Handwerke, erleben im 18.-19. Jh. einen richtigen Aufschwung. In Gabrovo findet der Erfindergeist der begnadeten Meister in vielen Handwerken ihren Ausdruck. Die Meister nutzen gekonnt die geografische Lage der Stadt (in der Nähe des Schipka-Passes) und die vorhandenen Naturressourcen (die Kraft des Wassers und des Holzes aus der Wald) zum Errichten von Werkstätten und zur Entwicklung der Handwerke.

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